Auf dieser Website werden Daten wie z.B. Cookies gespeichert, um wichtige Funktionen der Website, einschließlich Analysen, Marketingfunktionen und Personalisierung zu ermöglichen. Sie können Ihre Einstellungen jederzeit ändern oder die Standardeinstellungen akzeptieren.
Cookie Hinweise
Datenschutzregelung

Vereinbarkeit und Gleichstellung

Hier finden Sie Informationen zur Vereinbarkeit und Gleichstellung bei einer Promotion mit Kind(ern), Pflegeaufgaben oder neben dem Beruf.
 

Eine Promotion neben einer Berufstätigkeit ist für viele eine attraktive Möglichkeit, wissenschaftlich zu arbeiten, ohne dafür die eigene berufliche Tätigkeit aufzugeben.

Doch der Weg ist nicht immer einfach: Die Vereinbarkeit von Beruf, Forschung und Privatleben erfordert ein hohes Maß an Organisation, intrinsischer Motivation und Unterstützung aus dem sozialen Umfeld.

Auch wenn der große Vorteil aus der finanziellen Unabhängigkeit durch das gesicherte Einkommen des Berufs besteht, liegt die Herausforderung insbesondere in den begrenzten zeitlichen Ressourcen und der Belastung.

Während bei einer Promotion mit einem Unternehmen eine Universität/gleichgestellte Hochschule mit einem Unternehmen kooperiert, sind Promovierende, die die Dissertation neben dem Beruf schreiben, auf sich allein gestellt und müssen einen Weg finden, dennoch nicht die wissenschaftliche Denkweise zu verlieren.

Hilfreich zur Vereinbarkeit von Beruf und Promotion ist insbesondere

  • ein klarer, realistischer Zeitplan,
  • der Austausch mit Promovierenden in ähnlichen Situationen und
  • ein unterstützendes soziales und berufliches Umfeld.

Zudem ist die offene Kommunikation mit der Betreuungsperson wichtig, um das Forschungsvorhaben bestmöglich voranbringen zu können. Ebenso signifikant ist darüber hinaus das regelmäßige Einplanen von Pausen und Erholungsphasen, um die Motivation aufrechtzuerhalten.
 

Austausch mit anderen Interessierten und Promovierenden

Um eine Möglichkeit zum Austausch mit anderen Interessierten und Promovierenden neben der Berufstätigkeit zu bieten, finden Sie im Abschnitt Community hierzu eine separate Austauschgruppe.
Bei Interesse senden Sie gern eine E-Mail an info@promovieren-in-niedersachsen.de sodass wir Sie zur Austauschgruppe hinzufügen können.

Eine Promotion ist ein bedeutender Schritt, insbesondere für diejenigen, die als Erste*r in ihrer Familie diesen Weg gehen.

Für Promovierende aus nicht-akademischen Familien ist der Zugang zur wissenschaftlichen Welt oftmals mit zusätzlichen Hürden verbunden.

Dazu zählen

  • fehlende Vorbilder,
  • Unsicherheiten im Umgang mit akademischen Strukturen und
  • finanzielle Fragen.

Wer ohne akademisches Umfeld aufwächst, bringt oft wenig Vorwissen über die Abläufe und Erwartungen innerhalb des Wissenschaftssystems mit und muss Entscheidungen nicht selten ohne familiären Rückhalt treffen.

Unterstützend wirken kann hier in erster Linie der Austausch mit anderen Promovierenden und der Aufbau eines Netzwerkes. Darüber hinaus berücksichtigen einige Stipendiengeber biografische Besonderheiten und fördern gezielt Bildungsaufsteiger*innen.

Genauere Informationen erhalten Sie bei den jeweiligen Förderwerken.
 

Austausch mit anderen Interessierten und Promovierenden

Zur Ermöglichung eines Austausches mit anderen Interessierten und Promovierenden, die als Erste*r in der Familie eine Promotion anstreben oder diese bereits abgeschlossen haben, finden Sie im Abschnitt Community hierzu eine separate Austauschgruppe.
Bei Interesse senden Sie gern eine E-Mail an info@promovieren-in-niedersachsen.de, sodass wir Sie zur Austauschgruppe hinzufügen können.

Die Entscheidung, eine Promotion mit Kind(ern) zu verfolgen, stellt oftmals eine Herausforderung dar.

Die Vereinbarkeit von Promotion und Familie ist jedoch nicht unmöglich. Vielmehr erfordert es eine sorgfältige Planung, Flexibilität und die Unterstützung seitens der Universitäten/Hochschulen sowie des persönlichen Umfeldes.

Die größten Herausforderungen liegen i.d.R. im Zeitmanagement, der Mobilität/Flexibilität und in der Organisation der Kinderbetreuung.

Die meisten Universitäten und Hochschulen bieten Unterstützungsangebote für Promovierende mit Kind an. 

  • Im Falle einer Anstellung zählen dazu flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Optionen, die es ermöglichen, Kinderbetreuung und wissenschaftliche Arbeit besser miteinander vereinbaren zu können.
  • Außerdem gibt es weitere kind- und familiengerechte Unterstützungs- und Beratungsangebote an den Hochschulen/Universitäten. Eine genaue Übersicht der Angebote findet sich i.d.R. auf den Websites der jeweiligen Universität/Hochschule.
  • Darüber hinaus gibt es zahlreiche Stipendien und Förderprogramme, die explizit Promovierende mit Kind(ern) unterstützen, sowohl finanziell als auch fachlich. Weitere Informationen dazu finden sich auf den Websites der jeweiligen Förderwerke.
  • Zusätzlich können Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten mit anderen Promovierenden mit Kind(ern) unterstützen.
     
Austausch mit anderen Interessierten und Promovierenden

Im Abschnitt Community gibt es hierzu eine separate Austauschgruppe, in der Sie sich mit anderen Interessierten und Promovierenden mit Kind(ern) vernetzen und Ihre Erfahrungen teilen können.
Bei Interesse senden Sie gern eine E-Mail an info@promovieren-in-niedersachsen.de, sodass wir Sie zur Austauschgruppe hinzufügen können.

Für Promovierende, die neben der Arbeit an der Dissertation private Verpflichtungen übernehmen, wie z.B. die Pflege von Angehörigen oder andere familiäre Verantwortungen, stellen sich besondere Herausforderungen.

Zeitliche Flexibilität, Belastbarkeit und ein unterstützendes Umfeld sind in solchen Fällen zentrale Faktoren, da diese Verantwortung neben der zeitlichen Komponente  oftmals auch eine emotionale Belastung darstellt.

Viele Hochschulen und Universitäten ermöglichen es, bei der Anstellung bereits eine flexible Arbeitszeitgestaltung mit Homeoffice-Möglichkeiten und Gleitzeitregelungen zu vereinbaren bzw. gelten diese z.T. generell. Darüber hinaus können Beratungsstellen und Gleichstellungsbüros individuell beraten und bei der Organisation der Promotion unter Berücksichtigung privater Verpflichtungen helfen. Finanziell bieten einige Stipendien die Möglichkeit einer Verlängerung der Förderdauer bei nachgewiesener Pflege- und Familienverantwortung. Hier ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme zum jeweiligen Förderwerk ratsam. 

Grundsätzlich empfiehlt sich

  • eine transparente Kommunikation mit der Betreuungsperson und
  • die Erstellung eines flexiblen, realistischen Zeitplans mit Einkalkulierung von Pufferzeiten für unvorhergesehene Situationen, um Stress zu vermeiden.
  • Ebenso wichtig ist die Aktivierung von Unterstützungsnetzwerken bspw. durch Familie, Freund*innen und Netzwerke an Universitäten/Hochschulen.
     
Austausch mit anderen Interessierten und Promovierenden

Um den Austausch mit anderen Interessierten und Promovierenden mit Pflegeaufgaben bzw. weiteren familiären/privaten Verpflichtungen zu ermöglichen, finden Sie im Abschnitt Community hierzu eine separate Austauschgruppe.
Bei Interesse senden Sie gern eine E-Mail an info@promovieren-in-niedersachsen.de, sodass wir Sie zur Austauschgruppe hinzufügen können.