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Promotionsformen

Entdecken Sie die unterschiedlichen Promotionsarten: individuell, im Unternehmen oder an einem Forschungskolleg.
 

Bei einer individuellen Promotion erfolgt die Bearbeitung der Dissertation im engen Austausch mit den betreuenden Professor*innen, außerhalb strukturierter Promotionsprogramme.

Promotionsinteressierte müssen zunächst eine Professorin bzw. einen Professor zur Betreuung ihrer Dissertation für ihr Thema gewinnen und bearbeiten anschließend eigenständig ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben, das inhaltlich mit der/den Betreuungsperson(en) abgestimmt wird.

Diese Promotionsform bietet ein hohes Maß an Flexibilität und erfordert gleichzeitig viel Selbstorganisation, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen. Die Rahmenbedingungen wie Zulassungsvoraussetzungen, Betreuung und Prüfungsmodalitäten sind in der Promotionsordnung der jeweiligen Fakultät geregelt.

Eine individuelle Promotion kann mit einer Anstellung an der Universität/Hochschule verbunden sein, muss aber nicht.

Eine Promotion in einem Unternehmen erfolgt in Kooperation mit einer Universität/gleichgestellten Hochschule.

Promovierende sind bzw. werden in der Regel bei dem Unternehmen angestellt und forschen im Rahmen der Dissertation zu einem Thema, das die Forschungsinteressen des Unternehmens mit denen der Universität/gleichgestellten Hochschule kombiniert. Die Betreuung erfolgt durch Professor*innen an der Universität/gleichgestellten Hochschule.

Zusätzlich gibt es eine Ansprechperson im Unternehmen, die den Praxisbezug herstellt. Diese Promotionsform bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Fragestellungen mit beruflicher Praxis zu verknüpfen und Einblicke in betriebliche Abläufe zu erhalten.

Sie gewährleistet die Finanzierung der Promotion, erfordert aber auch ein hohes Maß an Abstimmung zwischen Universität/Hochschule und Unternehmen sowie die Fähigkeit, wissenschaftliche und praktische Anforderungen miteinander zu verbinden.

Bei einer individuellen Promotion im Forschungskolleg verfolgen die Promovierenden eigenständig ein Promotionsprojekt und sind gleichzeitig in die strukturierte Umgebung eines Forschungskollegs eingebunden.

Als Forschungskollegs (häufig auch Graduierten- oder Promotionskollegs genannt) werden strukturierte Promotionsprogramme bezeichnet, die oftmals an Universitäten angesiedelt sind und an einem klaren Forschungsschwerpunkt arbeiten.

Aber auch immer mehr Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) verfügen über eigene Kollegs. Promovierende, die in einem Forschungskolleg promovieren, sind in eine eng begleitete Struktur und Organisation eingebunden und profitieren von (über)fachlichen Qualifizierungsangeboten, Workshops, Beratungen sowie Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten.

Die Betreuung erfolgt durch die Professor*innen im Kolleg. Zudem bieten einige Forschungskollegs die Möglichkeit zur internationalen Vernetzung durch Kooperationen mit ausländischen Hochschulen oder die Förderung von Forschungsaufenthalten im Ausland.

Diese Promotionsform gewährleistet eine enge Betreuung, strukturierte Qualifizierung und Einbindung in ein wissenschaftliches Netzwerk. Gleichzeit ist die thematische Ausrichtung oftmals stärker vorgegeben.