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Allgemeine Voraussetzungen

Entdecken Sie die unterschiedlichen Promotionsarten: individuell, im Unternehmen oder an einem Forschungskolleg.
 

Um eine Promotion beginnen zu können, müssen bestimmte formale Voraussetzungen an den Bildungsweg erfüllt sein:
 

1. Ein abgeschlossenes Masterstudium

Grundvoraussetzung für eine Promotion ist in der Regel ein abgeschlossenes Masterstudium (oder ein vergleichbarer Abschluss) an einer anerkannten Hochschule. Dabei gelten folgende Mindestanforderungen:

  • Masterabschluss an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule
  • Staatsexamen (z. B. in Medizin, Jura oder Lehramt)
  • Diplom oder Magister (auslaufend)
  • Akkreditierter Masterabschluss an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), wenn die Promotionsordnung dies erlaubt

Auch die Abschlussnote ist in der Regel relevant. Diese muss oftmals im oberen Bereich liegen (oft „gut“ oder besser).
 

2. Zulassung durch Promotionsordnung

Wie die Zulassung zur Promotion konkret geregelt ist, ist in der Promotionsordnung der jeweiligen Fakultät aufgeschlüsselt. Diese beinhaltet:

  • die anerkannten Abschlüsse
  • die erforderlichen Noten
  • weitere benötigte Kriterien (z. B. Sprachkenntnisse, Exposés, Empfehlungsschreiben etc.)
     
Besonderheit bei der Promotion an einer HAW

Mit einem Masterabschluss ist eine Promotion an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Niedersachsen aktuell nur in Kooperation mit einer Universität oder gleichgestellten Hochschule möglich, da HAW derzeit noch kein eigenes Promotionsrecht besitzen (siehe kooperative Promotion).

Die Promotion ist ein bedeutender Meilenstein in der akademischen Laufbahn, aber sie ist auch eine Zeit intensiver Arbeit und emotionaler Schwankungen. Die Motivation konstant aufrechtzuerhalten stellt viele Promovierende vor eine große Herausforderung, insbesondere da die Promotion von hoher Selbstorganisation und Eigenverantwortung geprägt ist. Der Alltag besteht aus langen Phasen des Lesens, Schreibens und Forschens. Aus diesem Grund ist die intrinsische Motivation essenziell. Viele Promovierende erleben während ihrer Dissertation Phasen, in denen die Motivation schwankt.

Ursächlich hierfür können bspw. Schreibblockaden oder Zweifel am Forschungsthema sein, aber auch Unsicherheiten über die berufliche Zukunft, fehlender Austausch oder Vergleiche mit anderen. Diese Faktoren können zu sinkender Motivation, Frustration und Prokrastination führen.

Hier kann es hilfreich sein:

  • sich klare, realistische Ziele zu setzen, die kurzfristig ausgelegt sind
  • einen festen Arbeitsrhythmus mit regelmäßigen Schreibzeiten einzuführen sowie eine klare Routine zu entwickeln

Gleichzeitig sollte aber auch auf Pausen und regelmäßige Auszeiten geachtet werden, um die Motivation zu erhalten. Darüber hinaus kann der Kontakt zu anderen Promovierenden, z. B. in Schreibgruppen oder Kolloquien, unterstützend wirken.

Eine Promotion verlangt nicht nur fachliches Engagement, sondern auch Durchhaltevermögen. Zwischen der Wahl des Forschungsthemas und dem Einreichen der Dissertation liegen oft Jahre voller Herausforderungen, Hochs und Tiefs.

Hier spielt die Fähigkeit, dranzubleiben und durchzuhalten, eine entscheidende Rolle. Viele Promovierende erleben im Laufe ihrer Promotion den Punkt, an dem sie sich die Frage stellen „Warum mache ich das eigentlich noch?“.

Diese Phasen sind nicht ungewöhnlich und hängen oftmals mit der Motivation zusammen, aber auch eine fehlende Struktur, Rückschläge, Selbstzweifel oder Erschöpfung können ursächlich sein. Durchzuhalten heißt in solchen Phasen nicht, immer motiviert und produktiv zu sein, sondern vielmehr auch in schwierigen Momenten dranzubleiben, Rückschläge als Teil des Prozesses zu sehen und den eigenen Weg mit Ausdauer und einer realistischen Erwartungshaltung zu gehen.